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Malerei
© Rolf Hedemann 

Ausstellung im Haus Moorhort

Im Frühjahr 2015 wurde im Freistätter Haus Moorhort eine Ausstellung zur damaligen Fürsorgeerziehung eröffnet. Erarbeitet wurden verschiedenste Schautafeln, die in der Kulisse des Films „Freistatt“ gezeigt werden.

Der historische Ort, die Dokumente aus den Akten, die Fotos und Interviewauszüge sollen dazu anregen, sich den Rahmenbedingungen der Heimerziehung und dem leidvollen Alltag der "Fürsorgezöglinge" zu nähern. Zudem kann der Blick auf das Unrecht in der Vergangenheit dazu beitragen, Lehren für gegenwärtiges Handeln zu ziehen.

Weiterer Schritt zur Aufarbeitung der Fürsorgeerziehung in Freistatt

Freistatt stellt sich damit der Aufarbeitung seiner Geschichte als Zeichen der Verantwortung gegenüber dem Schicksal der ehemaligen Fürsorgezöglinge, denen schweres Leid zugefügt wurde. Im Jahr 1999 entstand zum 100-jährigen Jubiläum eine Veröffentlichung, in der erstmals die Situation in der Fürsorgeerziehung in Freistatt thematisiert wurde. 2009 erschien die umfassende, wissenschaftlich fundierte Studie zur Fürsorgeerziehung "Endstation Freistatt". Auch die Entstehung des Kino- und Fernsehfilms "Freistatt", der im Sommer 2013 an den Originalschauplätzen gedreht wurde, hat Bethel umfassend unterstützt. Zur kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gehört es auch, dass es immer wieder Treffen und Gespräche mit den betroffenen Menschen gibt, und dass ihnen die noch weitgehend vorhandenen Einzelfallakten für Recherchen zum eigenen Lebenslauf zur Verfügung gestellt werden.

Der Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bedauert es zutiefst, dass vielen jungen Menschen in der Heimerziehung Unrecht angetan wurde. In seinem Geleitwort zu dem Buch "Endstation Freistatt" schreibt Pastor Ulrich Pohl, Vorsitzender des Vorstands, dass unter dem Namen Bethels junge Menschen unter den Bedingungen des Heimlebens gelitten haben. "Dafür bitte ich im Namen Bethels in aller Form um Entschuldigung und von Herzen um Vergebung!"

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Bild von Außen Haus Moorhort© Bethel im Norden
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Interressierte Gäste bei der Eröffnung© Bethel im Norden
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Eine der Schautafeln© Bethel im Norden

Wer Interesse hat, sich diese Ausstellung anzuschauen, kann sich mit dem Sekretariat in Verbindung setzen. Als Ansprechpartnerin erreichen Sie Ursel Kammacher wochentags unter der Telefonnummer 05448 88250. 

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Wappen der Samtgemeinde Kirchdorf© Samtgemeinde Kirchdorf

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Sekretariat
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bethel-im-norden@bethel.de
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